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Digitales Seminar

Die Trauer, die wir nicht benennen

Altern, Veränderung und unsere Sterblichkeit

Referenten:
David Kessler, MA, RN, FACHE |  Paul Denniston, RYT 500
Dauer:
2 Stunden
Sprache:
Vortrag auf Englisch, Handouts auf Englisch
Urheberrecht:
20. März 2026
Produktcode:
NOS096669
Medientyp:
Digitales Seminar

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Beschreibung

Wenn wir älter werden, zeigt sich Veränderung oft als langsame Anhäufung von Verlusten: leere Nester, das Ende der beruflichen Laufbahn, sich wandelnde Rollen, gesundheitliche Veränderungen und schwindende Freundschaften. Trauer wohnt genau hier – in den alltäglichen Wehwehchen, in den Momenten, in denen wir uns zurückgelassen fühlen, und in dem ersten Mal, wenn wir sagen: „Ich schaffe das nicht mehr.“ Und doch bleibt diese Trauer oft unausgesprochen und wird als natürlicher Prozess des Lebens und des Älterwerdens abgetan. In diesem Workshop lernst du, wie du die oft nicht anerkannte Trauer, die mit dem Älterwerden einhergeht, benennen, erkennen und deine Klienten dabei begleiten kannst. Dabei lernst du, wie du Präsenz, Raum, Achtsamkeit und konkrete Werkzeuge in deine Arbeit mit Übergangsphasen einbringen kannst, die oft keine Rituale, keine Anerkennung und keine Heilung erfahren. Mit Strategien und Raum für das Unbestimmte lernst du, das Schwierige zu benennen und die stille Trauer des Älterwerdens zu würdigen. Außerdem wirst du Folgendes erkunden:

  • Körperorientierte Methoden, die Klienten dabei helfen, das auszudrücken, was Worte nicht immer vermitteln können
  • Wie man Klienten dabei hilft, mit körperlicher Trauer umzugehen, einschließlich körperlicher Einschränkungen, sensorischer Veränderungen und medizinischer Diagnosen
  • Wie das Älterwerden oft Trauer aus früheren Lebensphasen wieder aufleben lässt – und wie man damit achtsam umgeht
  • Wie man in Sitzungen Raum für Sinn und Identität schafft

Kredit

Sprecher

David Kessler, MA, RN, FACHE – Profil

David Kessler, MA, RN, FACHE Verwandte Seminare und Produkte


David Kessler, MA, RN, FACHE, ist einer der weltweit führenden Experten für Trauer und Gründer von Grief.com. Er leitet Zertifizierungsprogramme zum Thema Trauer für Fachleute sowie Online-Gruppen für Trauernde. Er ist Autor von sieben Büchern, darunter „Finding Meaning“ und sein neuestes Werk „Finding Meaning Workbook: Tools for Releasing Pain and Remembering with Love“, sowie Mitautor mehrerer Bücher zusammen mit Elisabeth Kübler-Ross und Louise Hay. 


Offenlegung der Referenten:
Finanzielles: David Kessler ist Mitbegründer und Ehrenpräsident von Project Angel Food. Er steht in einem Beschäftigungsverhältnis mit HSBC – London und der Trauerbegleitungsgruppe Tender Hearts. Er ist als Autor tätig und erhält Tantiemen aus seinen Veröffentlichungen sowie eine Vergütung für seine Tätigkeit als Referent. Außerdem erhält David Kessler Vortragshonorare sowie Tantiemen für Aufnahmen und Bücher von Psychotherapy Networker PESI, Inc. Er unterhält keine relevanten finanziellen Beziehungen zu nicht zulässigen Organisationen.
Nicht-finanziell: David Kessler unterhält keine relevanten nicht-finanziellen Beziehungen.
 


Profil von Paul Denniston, RYT 500

Paul Denniston, RYT 500 Verwandte Seminare und Produkte


Paul Denniston, RYT 500, ist der Gründer von Grief Yoga, das er Beratern, Psychologen und Fachkräften im Gesundheitswesen vermittelt. Im Rahmen der Grief-Yoga-Lehrerausbildung zertifiziert er andere Yogalehrer. Außerdem ist er Autor des Bestsellers „Healing Through Yoga: Transform Loss into Empowerment“. 


Offenlegung der Referenten:
Finanziell: Paul Denniston ist der Gründer von Grief Yoga und steht in einem Beschäftigungsverhältnis mit Core Power Yoga, The Yogi Tree, Esalen, 1440 Multiversity und dem Kripalu Yoga Center. Als veröffentlichter Autor erhält er Tantiemen. Er erhält ein Honorar für Vorträge von Psychotherapy Networker PESI, Inc. Er unterhält keine relevanten finanziellen Beziehungen zu nicht zulässigen Organisationen.
Nicht-finanziell: Paul Denniston hat keine relevanten nicht-finanziellen Beziehungen.


Weitere Infos

Infos zum Programm

Zugang zum Selbststudium (nicht interaktiv)

Der Zugriff auf dieses Produkt läuft nie ab.


Hast du Fragen?

Schau mal auf unserer FAQ-Seite vorbei: www.pesi.com/faq oder schreib uns eine E-Mail an www.pesi.com/info


Ziele

  1. Nenne mindestens drei Anzeichen für unausgesprochene Trauer im Zusammenhang mit dem Älterwerden (z. B. Verlust von Rollen, funktioneller Verfall, Identitätsveränderungen) 
  2. Wende zwei wissenschaftlich fundierte Maßnahmen an, um Belastungen zu verringern und den Sinn im Leben von Klienten zu stärken, die sich mit altersbedingten Veränderungen auseinandersetzen. 
  3. Zeige drei kurze somatische bzw. Körper-Geist-Mikrointerventionen, die an eingeschränkte Mobilität angepasst sind und innerhalb von fünf Minuten die Erregung senken. 

Übersicht

Die Trauer benennen, die wir nicht benennen 

  • Häufige, oft nicht ausgesprochene Verluste im Alter: Rollenveränderungen, funktionelle Veränderungen, sozialer Rückzug, Identitätswandel 
  • Anleiten im Erstgespräch, verborgene Trauer zum Vorschein zu bringen, ohne sie zu pathologisieren 
  • Eine Sprache, die die Trauer von Entrechteten normalisiert 

Sinn, Identität und Sterblichkeit 

  • Fragen zu Werten und Sinn in Lebensübergängen 
  • Übungen zum Thema Vermächtnis und Kontinuität (z. B. kurzer Brief, „Bedeutungskarte“) 
  • Eine nicht-aufdringliche Haltung gegenüber existenziellen und spirituellen Themen 

 
Barrierefreie Körperübungen 

  • Sanfte Bewegungen im Sitzen und Atemübungen zur Förderung der Selbstregulierung 
  • Dosierung, Tempoanpassung und „Stopp/Langsam/Sicher“-Signale, um Überforderung zu vermeiden 
  • Anpassung bei Schmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Schwindel und gesundheitlichen Einschränkungen 

 
Integration und Ethik in der Sitzung 

  • Einfacher Sitzungsablauf: Verlust anerkennen → Körper regulieren → Bedeutung ergründen → kleine Handlung 
  • Kleine Rituale und Übungen für zu Hause, die die Klienten wiederholen können 
  • Eine Dokumentationssprache, die unausgesprochene Trauer würdigt 
  • Einschränkungen der Forschung und mögliche Risiken 

Zielgruppe

  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Psychotherapeuten
  • Therapeuten
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Suchtberater
  • Ärzte
  • Andere Fachleute für psychische Gesundheit

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