Traumatische Trauer: Kognitive, verhaltensbezogene und körperliche Ansätze


Verlust ist hart. Trauer ist hart.  Es ist immer eine Herausforderung, mit Verlusten umzugehen und die starken Gefühle der Trauer zu bewältigen, egal was in unserem Leben passiert. Wenn der Verlust aber traumatisch und unerwartet ist, kann das noch viel schwieriger sein. Der Verlust eines geliebten Menschen durch ein traumatisches Erlebnis wie eine schwere Krankheit (z. B. COVID, Herzinfarkt, Sepsis), einen Unfall, eine Naturkatastrophe oder durch Menschen verursachte Umstände kann zu „traumatischer Trauer” führen.  Menschen, die traumatische Trauer erleben, können schnell zwischen akuter und überwältigender Trauer und schweren posttraumatischen Stresssymptomen wie Intrusionen, Vermeidung, verzerrter Wahrnehmung und erhöhter Erregung hin- und herwechseln. Ohne eine gezielte Behandlung, die sowohl die Trauer als auch das Trauma gleichzeitig angeht – so wie wir es bei einer gleichzeitig auftretenden Substanzgebrauchsstörung und traumatischem Stress gelernt haben –, besteht die Möglichkeit, dass sich der Verlust zu einer schwer heilbaren komplizierten Trauer und PTBS entwickelt.  Dieses kurze Programm vermittelt Klinikern Fähigkeiten zur frühzeitigen Intervention, damit sie ihren Klienten helfen können, Verlust/Trauer und posttraumatische Stresssymptome gleichzeitig in einem einfachen, beziehungsorientierten, kognitiv-verhaltenstherapeutisch-somatischen Prozess zu bewältigen, der den sicheren Ausdruck und die Externalisierung der Trauer fördert und gleichzeitig die posttraumatischen Stresssymptome verringert. Alle diese Fähigkeiten lassen sich leicht in eine telemedizinische Versorgung integrieren.  Dies ist ein super Kurs für Kliniker, die mit Menschen arbeiten, die einen geliebten Menschen durch COVID-19 verloren haben.