Vollständige Kursbeschreibung


Selbstmord und Selbstverletzung bei Jugendlichen: Wirksame Strategien zur Beurteilung und Intervention bei jungen Menschen in Krisensituationen

Jungen Leuten zu helfen, ist deine größte Belohnung.

Aber wenn man Jugendliche mit Depressionen, Ängsten und Traumata behandelt, ist das ganze Ausmaß ihres Leidens nicht immer klar. Viele, die sich schlecht fühlen, tun so, als wären sie stark, während sie sich heimlich selbst verletzen oder ihre Selbstmordgedanken verstecken. Du hast Angst, dass du wichtige Anzeichen übersehen könntest.

In diesem Seminar lernst du die Bewertungsinstrumente kennen, die du brauchst, um selbstverletzendes Verhalten und Selbstmordgedanken zu erkennen, Interventionen aus der DBT und CBT anzupassen, um die besonderen Herausforderungen bei der Behandlung von suizidgefährdeten und selbstverletzenden Jugendlichen zu meistern, und die spezifischen Fragen der Vertraulichkeit und Haftung zu bewältigen, die bei der Arbeit mit Minderjährigen auftauchen.

Es steht einfach zu viel auf dem Spiel, um nicht vorbereitet zu sein!

Melde dich noch heute an und absolviere dieses wichtige Programm mit dem Selbstvertrauen und den Fähigkeiten, diese unverzichtbaren Beurteilungsinstrumente und Behandlungstechniken einzusetzen, um schutzbedürftigen jungen Klienten Hoffnung und Heilung zu bringen!

Infos zum Programm

Ziele

  1. Nutze klinische Screening- und Beurteilungsinstrumente, um festzustellen, welche Klienten das höchste Suizidrisiko aufweisen.
  2. Motivationstechniken anwenden, die selbstmordgefährdete und selbstverletzende Teenager, die sich dagegen wehren, in den Therapieprozess einbinden.
  3. Entwickle Strategien, um Schulen und Peer-Gruppen in deine Behandlungspläne für suizidgefährdete und selbstverletzende Klienten einzubeziehen, und erkläre, wie dieser multisystemische Ansatz die Behandlungsergebnisse verbessern kann.
  4. Erkläre, wie man während der Sitzung alternative Bewältigungsstrategien einführen kann, um Klienten, die sich selbst verletzen, dabei zu helfen, mit auslösenden Situationen umzugehen, ohne sich selbst zu verletzen.
  5. Erkläre, wie Ärzte die Unterstützung durch Familienmitglieder mit Techniken fördern können, die die Problemlösung und Kommunikation verbessern, und jungen Menschen helfen, sich unter Kontrolle und als Teil des therapeutischen Prozesses zu fühlen.
  6. Nutze therapeutische Ansätze aus der dialektischen Verhaltenstherapie, um die Bewältigungsstrategien und die zwischenmenschliche Effektivität deiner Klienten zu verbessern.

Übersicht

Selbstmord und NSSI

  • Der Zusammenhang zwischen Selbstmord und selbstverletzendem Verhalten
  • Wenn Leute mit Depressionen, Ängsten oder Traumata zu uns kommen
  • Vertraulichkeit, Dokumentation und rechtliche Aspekte
Bewertungstools für Jugendliche
  • Offizielle Tools zur Beurteilung von NSSI
    • Aktualität und Häufigkeit
    • Schweregrad
    • Auslöser
    • Wer weiß davon?
  • Suizidrisikobewertung
    • SAFE-T
    • C-SSRS
    • Idee, Plan, Mittel, Absicht
    • Risikostufe, Maßnahmen und wann man ins Krankenhaus muss
Motivierende Gesprächstechniken, die junge Leute in die Behandlung einbinden
  • Tipps, um schnell eine gute Beziehung aufzubauen
  • Das Modell „Stages to Change/Motivational Interviewing“ in der Therapie nutzen
  • Therapie-störende Verhaltensweisen überwinden
  • Wenn Eltern JETZT bereit für Veränderungen sind!
DBT für die Arbeit mit Jugendlichen anpassen
  • Verfolge Selbstmord- und Selbstverletzungsgedanken mit Tagebuchkarten
  • Emotionale Reaktivität runterfahren und Stresstoleranz verbessern
  • Emotionen und Auslöser erkennen
  • Achtsamkeitsübungen und Entspannungstechniken
  • Handouts und Checklisten zum Ausdrucken
CBT-Maßnahmen zum Aufbau von Bewältigungsstrategien und zum Umgang mit Krisen
  • „Gedanken umdrehen“, um positiv zu bleiben
  • Probleme mit dem Körperbild angehen
  • Schaffe Gelegenheiten, um Resilienz, Selbstwirksamkeit und Selbstkontrolle aufzubauen.
  • Mit Selbstmordgedanken umgehen – Techniken zur Selbstberuhigung und Ablenkung
Effektiv mit Eltern, Gleichaltrigen und Schulen zusammenarbeiten
  • Fähigkeiten zur zwischenmenschlichen Effektivität für Jugendliche
  • Übungen, um Gefühle zu zeigen/die Gefühle von anderen zu erkennen
  • Eltern in die Behandlung einbeziehen
    • Elterliches Verhalten, das mehr schaden als nützen kann
    • Strategien zur Einschränkung von Gefahrenquellen für ein sicheres Zuhause
  • Schulen und Gleichaltrige einbeziehen
    • Lerne, wie du Netzwerke mit „vertrauenswürdigen Erwachsenen“ aufbaust.
    • Peer-Education-Ansätze, die Unterstützung schaffen
    • Die Auswirkungen von Mobbing minimieren

Zielgruppe

  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Berater
  • Lehrer
  • Schulverwalter
  • Fallmanager
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Suchtberater
  • Therapeuten
  • Krankenschwestern
  • Schulberater
  • Schulsozialarbeiter
  • Schulpsychologen
  • Andere Fachkräfte im Bereich der psychischen Gesundheit – Schulberater

Urheberrecht: 14.08.2025

Kulturell sensible Suizidprävention: Wie man marginalisierten Jugendlichen hilft, aus der Risikosituation herauszufinden und Resilienz zu entwickeln

Selbstmord unter marginalisierten Jugendlichen ist ein immer größeres Problem, von dem schwarze, indigene, LGBTQ+- und sozioökonomisch benachteiligte Gemeinschaften überproportional betroffen sind. Vielen Fachkräften fehlen kulturell sensible Strategien, um Risiken einzuschätzen, wirksam einzugreifen und langfristige Unterstützung zu leisten. 

In dieser Schulung vermittelt dir Dr. Webb Folgendes: 

  • Besondere Risikofaktoren und Warnsignale für Suizid bei benachteiligten Jugendlichen 
  • Kulturell sensible Maßnahmen, die auf unterschiedliche Bevölkerungsgruppen zugeschnitten sind 
  • Praktische Strategien zur Stärkung der Resilienz und zur Förderung von Unterstützungssystemen in deiner Praxis 

Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis, interaktiven Diskussionen und traumainformierten Ansätzen erhältst du das nötige Rüstzeug, um gefährdete Jugendliche zu erkennen und ihnen eine evidenzbasierte, einfühlsame Betreuung zukommen zu lassen. 

Infos zum Programm

Ziele

  1. Ermittle die sozialen, kulturellen und systemischen Risikofaktoren, die bei marginalisierten Jugendlichen zu Suizid beitragen.
  2. Wende evidenzbasierte und kulturell kompetente Beurteilungs- und Interventionsstrategien an.
  3. Entwickle gemeinsame Präventionspläne, die Ressourcen aus Familie, Gemeinde und Schule einbeziehen.

Übersicht

Teil 1 – Psychische Gesundheit von Jugendlichen

  • Trauma und Bindung
    • Neurologische Auswirkungen traumatischer Erlebnisse
    • Sichtbare Anzeichen und Symptome von Traumata und traumatischem Stress bei Schülern
    • Verhaltensäußerungen von Traumata und traumatischem Stress bei Schülern
    • Die Bedeutung der ACEs-Werte (Adverse Childhood Experiences) und ihre Auswirkungen
    • Der Einfluss von Traumata und Bindung auf die Beziehung von Kindern zu Erwachsenen
    • Maßnahmen für Erwachsene zum Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zu Kindern
  • Angststörungen
    • Ursachen für Angstzustände und die DSM-5®-Klassifizierung von Störungen
    • Selbsthilfestrategien zur Stress- und Angstbewältigung
    • Bewältigungsstrategien für Jugendliche
  • Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen und extremen Emotionen
  • Selbstmord und Selbstverletzung
Teil 2 – Umgang mit psychischer Gesundheit bei Jugendlichen im heutigen Bildungsumfeld
  • Die psychische Gesundheit der Schüler in den virtuellen und/oder physischen Unterricht integrieren
    • Die Auswirkungen von Störungen des Alltags auf die psychische Gesundheit
    • Individuelle Fördermaßnahmen für Schüler mit den größten Schwierigkeiten
    • Schüler und Eltern/Erziehungsberechtigte mit externen Beratungs- und Unterstützungsangeboten in Verbindung bringen
  • Selbsthilfe und Unterstützung für Pflegekräfte

Risiken und Einschränkungen

Zielgruppe

  • Zugelassene klinische/psychologische Berater 
  • Sozialarbeiter 
  • Psychologen 
  • Ehe- und Familientherapeuten 
  • Schulverwalter 
  • Lehrer/Schulpersonal 
  • Fallmanager 
  • Krankenschwestern 

Urheberrecht: 14.08.2025

Sucht bei Jugendlichen aus der Perspektive der Entwicklungsneurologie verstehen

Substanzmissbrauchsstörungen sind eine der Hauptursachen für Tod und Behinderung. Auch wenn die Ursachen vielfältig sind, ist der stärkste Prädiktor für eine Sucht der Drogenkonsum im Jugendalter, wenn der Mensch neurobiologisch besonders empfänglich für Risiken, Experimente und neue Erfahrungen ist.  

In dieser Sitzung wird aufgezeigt, wie sich kritische Phasen der Gehirnentwicklung mit angeborenen Veranlagungen, Lebensumständen und Kindheitstraumata überschneiden und so Suchterkrankungen begünstigen, und wie die Umsetzung neurowissenschaftlicher Forschungsergebnisse zur Entwicklungsforschung in die Patientenversorgung dazu beitragen kann, das Suchtrisiko zu senken und die persönliche Entfaltung zu fördern. 

Infos zum Programm

Ziele

  • Zeige auf, wie genetische Anfälligkeiten, soziokulturelle Einflüsse und Entwicklungsveränderungen mit kritischen Phasen der Gehirnentwicklung zusammenwirken und so zu Substanzgebrauchsstörungen führen. 
  • Untersuche, wie Suchtmittel neuronale Schaltkreise ausnutzen, die Bedeutungen zuweisen, wodurch sie die gesunde Entwicklung beeinträchtigen und das Suchtrisiko erhöhen. 
  • Beschreibe, wie die neuronale Plastizität im Jugendalter individuellen Entwicklungszielen dient und der Gesellschaft als Ganzes zugutekommt. 
  • Wende Erkenntnisse aus der Entwicklungsneurologie an, um Klienten dabei zu helfen, die verbesserten Entfaltungsmöglichkeiten zu nutzen, die im jugendlichen Gehirn verankert sind. 
  • Zeige, dass du das komplexe Zusammenspiel zwischen genetischen Anfälligkeiten, soziokulturellen Einflüssen und Entwicklungsveränderungen verstehst, und erkläre, wie diese Faktoren mit entscheidenden Phasen der Gehirnentwicklung zusammenwirken und so zur Entstehung von Substanzgebrauchsstörungen beitragen. 
  • Nutze deine analytischen Fähigkeiten, um zu untersuchen, wie Suchtmittel neuronale Schaltkreise manipulieren und dadurch die Bildung konstruktiver neuronaler Verbindungen beeinträchtigen, die eine gesunde Entwicklung fördern, was letztlich die Anfälligkeit für Sucht erhöht. 
  • Ziel: Eine detaillierte Darstellung der Rolle der neuronalen Plastizität im Jugendalter, wobei ihr Beitrag zu individuellen Entwicklungsmeilensteinen und ihre weitreichenden positiven Auswirkungen auf den gesellschaftlichen Fortschritt hervorgehoben werden. 
  • Ziel: Erkenntnisse aus der Entwicklungsneurologie in umsetzbare Strategien für die Begleitung von Klienten umzusetzen, damit diese das im jugendlichen Gehirn verborgene Wachstumspotenzial voll ausschöpfen können, und ein Umfeld zu schaffen, das eine optimale Entfaltung fördert. 

Übersicht

Überblick über die neuronale Plastizität bei Jugendlichen 

  • Die doppelte Wirkung des letzten Schubs neuronaler Plastizität während der Pubertät 
  • Die Rolle der neuronalen Plastizität bei der Förderung einer gesunden Entwicklung und der Auslösung von Substanzkonsum 

Risikofaktoren erkennen 

  • Risikofaktoren im Zusammenhang mit Substanzmissbrauch bei Klienten 
  • Neurowissenschaftlich fundierte Strategien zur Verringerung der Anfälligkeit 

Ein Gleichgewicht zwischen Verletzlichkeit und Widerstandsfähigkeit 

  • Ein empfindliches Gleichgewicht zwischen erhöhter Verletzlichkeit in Entwicklungsphasen und dem damit einhergehenden Potenzial für bemerkenswerte Resilienz, gestützt durch empirische Forschung 

Entwicklungsfördernde Maßnahmen nutzen 

  • Entwicklungsorientierte Interventionen und ihr überproportionaler Einfluss auf die Gestaltung des Lebensverlaufs im Erwachsenenalter – vor dem Hintergrund des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstands 

Zielgruppe

  • Psychologen  
  • Zugelassene klinische/psychologische Berater 
  • Suchtfachleute  
  • Sozialarbeiter  
  • Ehe- und Familientherapeuten 
  • Fallmanager 
  • Schulverwalter 
  • Fachleute für psychische Gesundheit an Schulen 

Urheberrecht: 28.10.2023

Nicht-suizidale Selbstverletzung

  • Einrahmenbasierter Ansatzzur Ermittlung der Funktionen von NSSI und zur Steuerung wirksamer Interventionen
  • BewährteCBT- und DBT-Strategien, um Scham, Geheimhaltung und Stigmatisierung anzugehen, die die Situation verschlimmern
  • Eindeutige Anleitungen, Protokolle für die Erstversorgung und praktische Hilfsmittelfür Schulen, medizinisches Fachpersonal und Betreuer

 

„Warum sollten sie sich das antun?“

Wenn du dir diese Frage schon einmal gestellt hast, nachdem du erfahren hast, dass ein Teenager sich ritzt, verbrennt oder auf andere Weise selbst verletzt – du bist nicht allein.

Nicht-suizidale Selbstverletzung (NSSI) kommt häufiger vor, als den meisten bewusst ist. Studien schätzen, dass bis zu jeder fünfte Schüler schon einmal irgendeine Form von Selbstverletzung begangen hat. Und obwohl Lehrer, Berater und Ärzte zunehmend an vorderster Front dieser stillen Epidemie stehen, fühlen sich die meisten nicht darauf vorbereitet, darauf zu reagieren.

Und die Wahrheit ist: Deine Reaktion kann den Ausgang beeinflussen.

In dieser Schulung lernst du:

  • Was treibt Jugendliche dazu, sich selbst zu verletzen – jenseits von Mythen und Vorurteilen
  • Wie man auf Offenbarungen so reagiert, dass Schamgefühle abgebaut werden und Vertrauen entsteht
  • CBT- und DBT-Strategien, Bewältigungspläne und schulische Unterstützungsangebote, um sowohl sofortige als auch langfristige Sicherheit zu gewährleisten

Unter der Leitung der Verhaltensneurologin und erfahrenen Expertin Dr. Nicolle Carr vermittelt dir dieser Kurs praktische Werkzeuge , um Warnsignale zu erkennen, einfühlsam auf andere einzugehen und partnerschaftlich mit Schülern, Familien und Teams für psychische Gesundheit zusammenzuarbeiten , um Hoffnung und Heilung zu fördern.

Egal, ob du im Klassenzimmer, in der Beratungsstelle oder in der klinischen Praxis tätig bist – am Ende wirst du einen klaren, umsetzbaren Leitfaden haben, wie du Jugendliche unterstützen kannst, die sich selbst verletzen – ohne Vorurteile, Angst oder Hilflosigkeit.

Infos zum Programm

Ziele

  1. Unterscheide zwischen falschen Vorstellungen und wissenschaftlich fundierten Gründen für nicht-suizidale Selbstverletzung (NSSI) sowie deren Auswirkungen auf die berufliche Teilhabe und Leistungsfähigkeit.
  2. Nenne die vier Hauptfunktionen von NSSI anhand des 4-Funktionen-Modells und erkläre, wie diese Funktionen die Interventionsplanung im schulischen und klinischen Kontext beeinflussen.
  3. Wähle spontane Reaktionen und schulische Maßnahmen, die die Sicherheit fördern, Stigmatisierung verringern und therapeutische Beziehungen stärken, um das Engagement und die Selbstregulierung der Schüler zu verbessern.

Übersicht

Mythen, Fehltritte & Missverständnisse

  • Was NSSI ist – und was es nicht ist
  • Häufige Formen: sich ritzen, sich verbrennen, sich kratzen, an der Haut zupfen
  • Warum es nicht „nur um Aufmerksamkeit“ geht – die wahren psychologischen Beweggründe
  • Wie Scham, Stigmatisierung und Verschwiegenheit den Schaden noch verschlimmern
  • Auswirkungen von Fehlvorstellungen auf das berufliche Engagement und die Beteiligung im Unterricht
  • Falsche Maßnahmen der Schule, die das Problem noch verschlimmern können
  • Verstehe den Unterschied zwischen selbstverletzendem Verhalten und Suizidrisiko
  • Risiken und Einschränkungen

Warum das passiert: Die Funktion hinter dem Verhalten verstehen

  • Das 4-Funktionen-Modell: Emotionsregulation, Kommunikation, Dissoziation, Selbstbestrafung
  • Verbindung zwischen Funktion und Interventionsplanung
  • Wenn Traumata, Ängste und neurologische Besonderheiten mit im Spiel sind
  • Warnsignale vs. Bewältigungsstrategien – weißt du, wann du dir Sorgen machen solltest
  • Warum herkömmliche Disziplinmaßnahmen nicht funktionieren – und was stattdessen hilft

Im Moment reagieren: Was hilft, was schadet

  • Leitfäden für Pädagogen, Berater und Kliniker
  • Was man sagen (und nicht sagen) sollte, wenn ein Schüler sich anvertraut
  • Skripte, um Scham abzubauen und Vertrauen aufzubauen
  • Schritte zur Dokumentation, Zusammenarbeit und zu Sicherheitsvorschriften in der Schule
  • Beziehe Pflegekräfte und Betreuungsteams mit ein, ohne das Vertrauen zu missbrauchen

Praktische Hilfsmittel & Behandlungsstrategien

  • Strategien der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und der dialektischen Verhaltenstherapie (DBT) zum Umgang mit Drängen und Emotionen
  • Hilfsmittel zur Emotionsregulation, die in der Schule oder in der Therapie eingesetzt werden können
  • Beispiele für Bewältigungsstrategien, Ersatzverhalten und Sicherheitspläne
  • Unterstützungsangebote in der Schule: Was lässt sich in deinem Umfeld realistisch umsetzen?
  • Wann und wie man eine Überweisung für eine intensivere Behandlung veranlasst
  • Praxisbeispiele und Handouts, die du schon morgen nutzen kannst

Zielgruppe

  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Fachkräfte im Bildungsbereich
  • Lehrkräfte
  • Ergotherapeuten
  • Krankenschwestern
  • Andere Fachkräfte aus den Bereichen psychische Gesundheit und Schulwesen

Urheberrecht: 22.01.2026

Die Krise der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen: Wie man etwas für junge Menschen bewirken kann

Amerikanische Teenager haben es heute schwerer als jemals zuvor in der Geschichte. Seit den frühen 2000er Jahren steigen die Selbstmordraten und Selbstmordgedanken stetig an. Und in den letzten Jahren, seit dem Ausbruch von COVID, hat fast die Hälfte aller Teenager in diesem Land von Hoffnungslosigkeit und anhaltender Traurigkeit berichtet. Es gibt zahlreiche Theorien, warum das so ist: soziale Isolation, zu viel Bildschirmzeit, der Stress einer Welt, die von Rassismus und Diskriminierung überschwemmt ist, Erfolgsdruck, Klimawandel. Es ist ein „nationaler Notstand“, schreien die Schlagzeilen. Doch für Therapeuten sind die Spekulationen weniger wichtig als die Frage, was wir tun können, um den überforderten Jugendlichen in unserer Obhut zu helfen. In dieser Podiumsdiskussion werfen drei Experten einen genauen Blick auf die Jugendlichen von heute und gehen der Frage nach, wie wir ihre seelische Not am besten lindern und ihnen helfen können, sich zu entfalten. Du wirst dich mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Was wir tun können, um Jugendlichen dabei zu helfen, ihre Erfahrungen der letzten Jahre und die Welt im Allgemeinen zu verarbeiten
  • Möglichkeiten, den negativen kulturellen Botschaften entgegenzuwirken, die Jugendliche mit Migrationshintergrund und LGBTQIA-Jugendliche betreffen
  • Wie man den sprunghaften Anstieg der Suizidgefahr bei Jugendlichen angeht
  • Wie man Teenagern hilft, sich in den sozialen Medien zurechtzufinden und ihre Beziehungen zu Eltern/Erziehungsberechtigten sowie untereinander zu gestalten

Infos zum Programm

Ziele

  1. Erarbeite Theorien zu den wichtigsten Faktoren, die den Anstieg psychischer Probleme bei Jugendlichen begünstigen.
  2. Wende evidenzbasierte Maßnahmen bei häufigen Stressfaktoren an, die Jugendliche belasten, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern.   
  3. Entwickle evidenzbasierte Strategien zur Bekämpfung von Suizidalität bei Jugendlichen, um die klinischen Ergebnisse zu verbessern.  
  4. Schlag Wege vor, wie man Online-Mobbing in der Psychotherapie mit jugendlichen Klienten angehen kann.
  5. Schlag konkrete Maßnahmen vor, um Stress bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund und LGBTQIA-Jugendlichen zu bekämpfen.

Übersicht

  • Was steckt wirklich hinter der „Krise“ der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen?
  • Wie man Teenagern hilft, mit Umweltstressoren umzugehen
  • Dem negativen kulturellen Diskurs entgegenwirken, der Jugendliche mit Migrationshintergrund und LGBTQIA-Jugendliche betrifft
  • Was Therapeuten tun können, um Stress durch soziale Medien und Mobbing im Internet anzugehen
  • Die aktuellsten und wirksamsten Methoden, um bei Selbstmordgedanken bei Jugendlichen einzugreifen

Zielgruppe

  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Suchtberater
  • Ärzte
  • Arztassistenten
  • Krankenschwestern
  • Krankenpfleger 
  • Andere Fachleute für psychische Gesundheit

Urheberrecht: 19.03.2023

Hilfe für ängstliche, isolierte und depressive Jugendliche: Was funktioniert, was nicht und was muss sich ändern

Man kommt den beunruhigenden Berichten über die hohen Angst- und Depressionsraten bei Teenagern und jungen Erwachsenen kaum entkommen. Die Theorien zu diesem Anstieg sind vielfältig und überschneiden sich – von der Pandemie über soziale Medien und Erziehungsstile bis hin zur Lage der Welt.

Und während Therapeuten natürlich helfen wollen, tun wir wirklich das, was wirkt? Oder glauben wir an dieselben Trends und Annahmen zur psychischen Gesundheit wie die jungen Menschen, denen wir helfen wollen? Lynn hinterfragt die Mythen, Trends und manchmal überraschenden Ansätze zur psychischen Gesundheit von Jugendlichen und beschreibt dann, wie man klare Behandlungsziele setzt und eine Therapie anbietet, die auf Handeln, Verbindung und fundierter Psychoedukation basiert.

Du lernst, wie du:

  • Überarbeitet die Sprache rund um die psychische Gesundheit, die den Zustand von Teenagern verschlimmert
  • Nutze soziale Medien, um kritisches Denken zu fördern
  • Durchbrechen der üblichen Überschneidungen von Angstzuständen und Depressionen
  • Verändere schädliche Denkweisen in Bezug auf die psychische Gesundheit mithilfe von Forschung, Neugier und Hausaufgaben

Infos zum Programm

Ziele

  1. Beschreibe, wie sich Selbststigmatisierung auf Jugendliche auswirkt.
  2. Entwickle mindestens zwei Maßnahmen, die soziale Kontakte bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen fördern.
  3. Nenne drei Denkweisen, die das Risiko für Angstzustände und Depressionen bei Jugendlichen erhöhen.
  4. Erstelle Materialien und Hausaufgaben, die einen prozessorientierten Ansatz bei Angstzuständen und Depressionen fördern.

Übersicht

Jugendliche, Angstzustände und Depressionen: Wie sieht die Lage aus?

  • Die wichtigsten Muster, die Angstzustände und Depressionen kennzeichnen
  • Aktuelle Forschungsergebnisse zu wirksamen Ansätzen für Jugendliche
  • Prozess versus Inhalt: Wie man die Fallstricke von Auslösern, Vermeidungsverhalten und Inkonsistenz meistert
Die wichtigsten Bestandteile eines Plans
  • FIRST vorziehen
  • Die Beziehung zur Sorge neu gestalten: Der Einstellungswandel, den die meisten Menschen übersehen
  • Umgang mit körperlichen Symptomen: Was man tun und lassen sollte – und konkrete Tipps zur Umsetzung
  • Verhaltensaktivierung: Handeln statt Vermeiden und die Macht der Passivität
Hör auf, mit Teenagern allein zu arbeiten: Zusammenarbeit & Kommunikation
  • Die Zusammenarbeit mit Eltern: Teamarbeit und wie sie scheitern kann
  • Kommunikation mit externen Anbietern/Eltern/Schulen: Briefe, Videos, Handouts, Podcasts
  • Forschungsbeschränkungen und Risiken

Zielgruppe

  • Berater
  • Lehrkräfte
  • Kunsttherapeuten
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Ergotherapeuten
  • Ärzte
  • Psychologen
  • Sprachtherapeuten
  • Schulverwalter
  • Sozialarbeiter

Urheberrecht: 23.10.2025