Vollständige Kursbeschreibung
Dr. Arielle Schwartz' traumainformierte Yoga-Ausbildung für Therapeuten
Die Forschung ist eindeutig...
Der Schlüssel zur Heilung von Traumata, die im Körper gespeichert sind, liegt darin, direkt mit dem Nervensystem zu arbeiten.
…und therapeutisches Yoga gibt dir genau das, was du für diese Heilungsarbeit brauchst.
Deshalb haben wir mit der bekannten Traumatologin, gefeierten Autorin und weisen Yogalehrerin Dr. Arielle Schwartz zusammengearbeitet , um dieses Zertifikat für therapeutisches Yoga speziell für Psychotherapeuten zu entwickeln.
Dr. Schwartz' einzigartiger Ansatz verbindet Körperbewusstsein, polyvagale Strategien und traumainformierte Yoga-Haltungen, um Klienten dabei zu helfen, wieder eine Verbindung zu ihrem Körper aufzubauen und das Gleichgewicht ihres Nervensystems wiederherzustellen.
Und es ist viel einfacher, als du denkst! Vergiss das Rätselraten, denn Dr. Schwartz zeigt dir praktische Vorführungen von Yoga-Stellungen, Atem- und Bewegungsübungen und vieles mehr.Das lernst du in diesem Zertifikatskurs:
- Sicher sein, dass du weißt, wie man direkt mit dem Körper arbeitet – mit allem, was dazu gehört, wie Einverständniserklärung, Hindernisse überwinden, schwierige Herausforderungen und mehr.
- Konkrete Methoden, um das Körper- und Emotionsbewusstsein zu steigern, ohne deine Kunden zu berühren
- Wie man mit Polyvagaltraining das Nervensystem ansprechen und ins Gleichgewicht bringen kann
- Ein komplettes 6-wöchiges traumainformiertes Yoga-Programm, das du in Einzel- und Gruppensitzungen (und sogar für dein persönliches Wachstum!) nutzen kannst.
Und noch viel mehr – das ist der umfassendste Zertifikatskurs über therapeutisches Yoga für Ärzte, den du finden kannst.
Wenn du schon mal gedacht hast, dass es zu schwer oder zu teuer ist oder du einfach nicht wusstest, wo du eine Ausbildung in therapeutischem Yoga finden kannst – jetzt hast du den Kurs gefunden, nach dem du immer gesucht hast.
Schließ die Lücke zwischen Geist und Körper in deiner Praxis mit dieser einzigartigen Zertifikatsausbildung!
Infos zum Programm
Ziele
- Definiere Trauma und seine Auswirkungen auf Körper und Geist.
- Erklär mal, welche Rolle die Dysregulation des Nervensystems bei Traumata spielt.
- Beschreib mal die wichtigsten Teile von therapeutischem Yoga bei Traumata.
- Beschreib mal die acht Glieder des Yoga und wie man sie bei der Traumaverarbeitung einsetzen kann.
- Mach dir gute Behandlungspläne mit somatischer Therapie und Yoga für Leute mit traumatischen Erfahrungen.
- Erkläre mal die Prinzipien der somatischen Psychologie und wie sie in die Traumabehandlung eingebaut wird.
- Mach es einfacher, Ziele zu setzen, Yoga zu machen, Atemübungen zu machen, Körperbewegungen zu machen und noch mehr in Therapiesitzungen.
- Erkläre mal die Funktionen des sympathischen und parasympathischen Nervensystems in Bezug auf Trauma und Yoga.
- Verstehe, wie wichtig bilaterale Bewegungen für die Integration des Gehirns bei der Trauma-Bewältigung und -Verarbeitung sind.
- Erkenne den Zusammenhang zwischen Körperhaltung, Gefühlen und psychischer Gesundheit.
- Identifiziere und berücksichtige kulturelle, altersbedingte und behinderungsbezogene Aspekte im therapeutischen Yoga.
- Setz angemessene Grenzen, auch was körperliche Berührungen angeht, bei somatischen Therapien und im Yoga.
- Entwickle passende Unterlagen und Notizpraktiken für therapeutische Yogasitzungen.
- Sag mal, was macht eigentlich der Moderator in therapeutischen Yogasitzungen?
- Entwickle gute Strategien zur Psychoedukation für Klienten in Bezug auf körperbasierte Therapien.
- Verstehe, wie Bindungswunden und Beziehungsbetrug die Trauma-Bewältigung beeinflussen.
- Erklär mal, wie Neuroplastizität bei der Heilung von Traumata hilft.
- Sag mal, wie man eine erste Yoga-Therapiesitzung aufbaut.
Übersicht
Modul 1: Trauma & der Körper
- Trauma, seine Arten und Begleiterkrankungen
- Auswirkungen von Traumata auf Körper und Geist: körperlich, geistig, emotional
- Integriere Prinzipien der somatischen Psychologie in dein Yoga, um Traumata zu verarbeiten.
- Top-down- und Bottom-up-Interventionen verstehen
- Ursachen der Symptome: Probleme mit dem Nervensystem
- Ein „resilienzorientierter“ Ansatz in der Pflege
- Die Verbindung zwischen Erinnerungen vor dem Sprechenlernen und körperlichen Symptomen
- Was du über Übererregung und Untererregung wissen solltest
- Die 3 Sinnesorgane und warum sie wichtig sind
- Yoga als Mittel zur sensorischen Integration und doppelten Wahrnehmung
- Peter Levine über „gebremste Instinkte“ und Umstrukturierung
- Polyvagaltheorie und zwischenmenschliche Neurobiologie
- Festgefahrenheit in Zuständen des sympathischen oder parasympathischen Nervensystems
- Act & Dritte Welle CBT und Achtsamkeit im Moment
- Risiken und Einschränkungen
- Nachdenken und Üben: Was sind für dich Faktoren, die deine Widerstandsfähigkeit stärken?
- Wichtige Erfahrungsübungen: Was weckt dich, Spielen mit der Stille
- Demonstration: Gebetshände, Erdungsdecke
Modul 2: Wie klinische Modelle zur Traumaverarbeitung und Yoga zusammenpassen
- Überprüfen, ob man bereit ist, ein Trauma zu verarbeiten
- Sich auf das Tempo der Kunden einstellen, um die Verarbeitung vorzunehmen
- Traumaarbeit ist Trauerarbeit
- Die wichtigsten Teile von therapeutischem Yoga bei Traumata
- Die acht Glieder des yogischen Baums aus einer traumainformierten Perspektive
- Wissenschaft, Soma und Seele: Die wichtigsten Teile der verkörperten Spiritualität
- Spiritualität in der Psychotherapie im Unterschied zur Religion
- Watts-Verbundenheitsskala
- Symptome als Botschafter: Der Wechsel von „Krankheit“ zu „Wohlbefinden“
- Übung: Werte in den Alltag einbauen
Modul 3: Körpertherapie, Polyvagaltheorie und zwischenmenschliche Biologie für die Traumabehandlung
- Neuroanatomie der Verbindung zwischen Körper und Geist
- Die Aufgaben vom sympathischen und parasympathischen Nervensystem
- Kernkomponenten der Polyvagaltheorie
- Das Toleranzfenster
- Bewertung der Neurozeption der psychologischen Sicherheitsskala (NPSS)
- Co-Regulierung als gemeinsames Toleranzfenster
- Grenzen und Nähebewusstsein
- 4 Wichtige Strategien zur Reparatur therapeutischer Brüche
- Lerne mitfühlende Methoden, um Hindernisse für dein Wohlbefinden zu überwinden.
- Mehr Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis bei Therapeuten schaffen
- Übung: Co-Regulierung, 4 Übungen zur Selbstmitgefühl
- Übung: 5-Punkte-Check-in zum Start der Sitzung, Shy Blanket
- Demo: Näherungserkennung
Modul 4: Neuverdrahtung für Resilienz: Neuroplastizität und natürliche Vagusnervstimulation bei der Traumaverarbeitung
- Neuroplastizität und die Fähigkeit, sich im Erwachsenenalter weiterzuentwickeln
- Erinnerungen als neuronale Netzwerke
- Stressbedingte und durch Bewegung ausgelöste Neuroplastizität
- Natürliche Methoden, um den Vagusnerv anzuregen
- Verstehe den Vagustonus und die Vagaleffizienz
- Herzfrequenzvariabilität und Atemarbeit
- Wiederherstellung von Sicherheit und Stabilität im Nervensystem durch natürliche Vagusnervstimulation
- Übung: Dankbarkeit, ausgeglichene Atmung, Summen
Modul 5: Achtsame Bewegung und Stille in traumainformiertes Yoga einbauen
- Der Zusammenhang zwischen Körperhaltung und Nervensystem
- Entdecke die Wissenschaft der Faszien und der myofaszialen Entspannung
- Erkenne die Rolle bilateraler Bewegungen bei der Unterstützung der Gehirnintegration
- Schlüssel zu EMDR und die Entdeckung des „Augen-Yoga”
- Wiederherstellende Praktiken und traumasensible Achtsamkeit
- Doppelte Achtsamkeit bei der Traumaverarbeitung und beim Yoga
- Bewusstsein für die Seiten des Körpers schaffen
- Standardmodus-Vernetzung, Grübeln und Hypervigilanz
- Risiken, Einschränkungen und Überlegungen
- Übung: Erdung im Stehen, Erdung im Sitzen, Halbe Salamander
- Übung: Wanddrücken & Bewusstsein für Grenzen, Reflexintegration für ein gesundes Nervensystem, Sich in Stille einfinden, Wiederherstellende Stille
Modul 6: Aufbau von traumainformierten Yoga-Sitzungen von Anfang bis Ende
- Überlegungen zu Inklusion und Barrierefreiheit: Fähigkeiten, Körperbild, chronische Schmerzen und mehr
- Was gehört zu einer traumainformierten Yoga-Sitzung?
- Was tun, wenn sich ein Kunde überfordert fühlt?
- Verbale Hilfestellungen: Einladende Sprache vs. Befehle
- Hilf Kunden dabei, ihre Wachstumsgrenzen zu finden und dabei sicher zu bleiben.
- In jeder Sitzung das Beste herausholen
- Internal Family Systems der Yogamatte, um mit Ambivalenz und inneren Gegensätzen umzugehen
- Integration von evidenzbasierten Methoden: TF-CBT, Prolonged Exposure, EMDR, Narrative Therapie und mehr
- Übung: Toleranz für Gefühle und Empfindungen aufbauen, mit körperlicher Anspannung umgehen, achtsame Bewegung
- Übung: Deine Stimme finden
Modul 7: Praktische Überlegungen
- Psychoedukation und Klärung körperbasierter Arbeit gegenüber Klienten
- Was du über die Einverständniserklärung wissen solltest
- Besonderes und relationales Bewusstsein bei Kunden fördern
- Grenzen, vor allem bei körperlicher Berührung
- Einrichtung deines Büros
- Überlegungen und Anpassungen zur Telemedizin
- Tipps für Dokumentation und Notizen
- Überlegungen zum Tätigkeitsbereich
- Die Ziele der Behandlung klar machen
- Überlegungen zur Vertraulichkeit
Modul 8: Live-Demonstrationen von traumainformierten Yoga-Sitzungen
Sitzung I: Der Wachstumsrand
- Verstehe die Geschichte des Klienten, seine Stärken und Resilienzfaktoren, den Fokus der Sitzung, die eingesetzten Interventionen: somatische Therapie, Körperveränderung, Co-Regulationsstrategien, Parts Work, kognitive Techniken.
Sitzung II: Somatisches Yoga & Teilearbeit (Online-Sitzung)
- Verstehe die Geschichte des Klienten, seine Stärken und Resilienzfaktoren, den Fokus der Sitzung, die eingesetzten Interventionen: somatische Therapie, verkörpertes Sicherheitsgefühl, Co-Regulationsstrategien, Parts Work, kognitive Techniken.
Sitzung III: Integrativer Ansatz zur Traumaverarbeitung
- Verstehe die Geschichte des Klienten, seine Stärken und Resilienzfaktoren, den Fokus der Sitzung, die eingesetzten Interventionen: somatische Therapie, Körperveränderung, Co-Regulationsstrategien, Parts Work, kognitive Techniken, Ressourcenentwicklung, EMDR.
Therapeutische Reinigung
- Eine kurze Übung, um nach jeder Sitzung von den Klienten loszulassen, basierend auf Teilearbeit, somatischer Resonanz, Lebensenergie und Gegenübertragung.
Zielgruppe
- Berater
- Sozialarbeiter
- Psychiater
- Psychologen
- Psychotherapeuten
- Fallmanager
- Suchtberater
- Therapeuten
- Ehe- und Familientherapeuten
- Psychiatrische Krankenschwestern
- Andere Fachleute für psychische Gesundheit
- Physiotherapeuten und andere Reha-Fachleute
Urheberrecht:
22.07.2025
Archiv: Fragen und Antworten mit Dr. Arielle Schwartz
Urheberrecht:
29.01.2026