Vollständige Kursbeschreibung


Akzeptanz- und Commitment-Therapie Schritt für Schritt

Infos zum Programm

Ziele

  1. Zeig, wie du die sechs Kernprozesse der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) effektiv einsetzt, um deinen Klienten zu mehr psychologischer Flexibilität zu verhelfen.
  2. Nutze klinische Techniken, um die psychologische Flexibilität bei Klienten mit ACT zu steigern.
  3. Nutze Akzeptanzansätze bei Vermeidungsproblemen, um die Bereitschaft eines Klienten zu stärken, Emotionen zuzulassen.
  4. Nutze deine klinischen Fähigkeiten, um Klienten dabei zu helfen, mit automatischen Gedanken effektiv umzugehen.
  5. Nutze in der Therapie effektive ACT-Übungen, um deinen Klienten dabei zu helfen, neue Fähigkeiten zu entwickeln, mit denen sie sich auf den gegenwärtigen Moment einlassen und vergangene Schwierigkeiten hinter sich lassen können.
  6. Die Werte eines Klienten einschätzen und klären, um einen guten Behandlungsplan zu machen und mögliche Probleme zu vermeiden.
  7. Integriere ACT in verschiedene Therapieansätze und -methoden, um Symptome zu behandeln.
  8. Mach dir konkrete Pläne für Leute mit Angststörungen, um ihre Funktionsfähigkeit zu verbessern.
  9. Benutz Metaphern, um sprachbasierte Vermeidungsstrategien zu unterlaufen und so die Kundenbindung zu verbessern.
  10. Nutze klinische Strategien, um einen auf ACT basierenden Verhaltenstherapieplan zu entwickeln, der sich auf die Behandlungsergebnisse bezieht.
  11. Mach mit den Klienten Übungen zu Emotionen, Verhalten und Konfrontation, um das Vermeiden von Erfahrungen zu reduzieren.
  12. Wende ACT-Techniken bei der Behandlung von bestimmten Störungen wie Depressionen, Angstzuständen, Traumata und Persönlichkeitsstörungen an.

Übersicht

Das ACT-Modell

  • Die Natur des menschlichen Leidens
  • „Gesunde Normalität“ ist ein Mythos.
  • Sprache: Das zweischneidige Schwert
  • Unnütze Gedanken loswerden
  • Psychologische Flexibilität anstreben und warum
  • Das ACT-Sechseckmodell

Akzeptanz

  • Die Bereitschaft, Gefühle zuzulassen, stärken
  • Das Gegenteil von Akzeptanz ist das Vermeiden von Erfahrungen.
  • Erfahrungsausblendung während des ganzen Lebens
  • Warum Akzeptanz wichtig ist
  • Fallbeispiel: Schüchternheit und Horten bei Teenagern

Entflechtung

  • Schau dir Gedanken eher an, als aus Gedanken heraus
  • Mit automatischen Gedanken umgehen
  • Die Kraft der Worte
  • Das Problem mit der kognitiven Fusion
  • CBT-basierte Disputationstechniken mit Defusion ansprechen
  • Übung „Deinen Geist spazieren führen”
  • Fallbeispiel: Essstörungen & soziale Phobie

Perspektivenübernahme

  • Verstehe das „Selbst“ in ACT
  • Das Selbst als Inhalt, das Selbst als Perspektive, das Selbst als Kontext
  • Beobachter-Selbstübung
  • Identitätsprobleme angehen
  • Fallbeispiele zu PTBS und sexuellem Trauma in der Kindheit

Achtsamkeit

  • Den gegenwärtigen Moment erleben
  • Warum es für die psychische Gesundheit so wichtig ist, im Hier und Jetzt zu sein
  • Zusammenhang zwischen Gedankenlosigkeit und Psychopathologie
  • Meditation, Achtsamkeit und achtsames Handeln
  • Übungen für achtsames Handeln
  • Fallbeispiel: Wut, Persönlichkeitsstörungen, Alkoholismus

Werte funktionieren

  • Die gute Seite der Sprache
  • Kernwerte erkennen
  • Unterscheide Werte und Ziele
  • Wertebasierte Behandlungsziele formulieren
  • Die Ethik der Werteklärung
  • Die Rettungsleine einrichten
  • Fallbeispiel: Heroinsucht, bipolare Störung

Engagiertes Handeln

  • Definiere „Engagement“ mal ganz objektiv.
  • Evidenzbasierte Therapie mit ACT verbinden
  • Entwickle Behandlungspläne für die Verhaltenstherapie, die auf ACT basieren.
  • Verbessere die Verhaltensaktivierung mit ACT
  • Beschleunige die Expositionstherapie mit ACT
  • Fallbeispiel: Depression, Platzangst

Alles zusammenfassen

  • Hexaflex-Modell für psychologische Flexibilität
  • Stell die „ACT-Frage“ zur Selbsthilfe und Fallkonzeption
  • Inflexahex-Modell: Diagnose aus Sicht der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)
  • Fallbeispiel: Zwangsstörung

Mach ACT zu einem Teil deines eigenen Ansatzes

  • Training sozialer Kompetenzen
  • Angewandte Verhaltensanalyse
  • Systeme für stationäre Behandlungsprogramme
  • Exposition und Vermeidung von Ritualen
  • Verhaltensaktivierung
  • Elternmanagement-Training
  • Coaching für Führungskräfte

Der achtsame Aktionsplan

  • ACT vereinfacht
  • Leute im Bus: Die klassische ACT-Gruppenübung
  • Wie ACT dich zu einem besseren Therapeuten machen kann

Zielgruppe

Suchtberater, Fallmanager, Berater, Ehe- und Familientherapeuten, Krankenschwestern, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachleute für psychische Gesundheit

Urheberrecht: 07.07.2016

Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT): Videos aus der Sitzung, erzählt von Dr. Steven C. Hayes

Infos zum Programm

Zielgruppe

Suchtberater, Fallmanager, Berater, Ehe- und Familientherapeuten, Krankenschwestern, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachleute für psychische Gesundheit

Ziele

Sitzung 1: Mit Schwierigkeiten umgehen

  1. Wende die Kernideen und Prinzipien der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) an, die in der klinischen Praxis genutzt werden.
  2. Schau dir mal an, wie „kreative Hoffnungslosigkeit” die Basis für die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) bildet.
Sitzung 2: Kontrolle und Akzeptanz
  1. Hilf deinen Klienten dabei, ihre Gedanken und Gefühle zu akzeptieren, und arbeite daran, ihr Bedürfnis, diese zu kontrollieren oder zu unterdrücken, zu ändern.
  2. Bau die ACT-Techniken „Augen geschlossen“ mit starken Effekten in deine Sitzungen ein.
Sitzung 3: Kognitive Defusion
  1. Wende die kognitive Defusion an, die in der klinischen Praxis genutzt wird.
  2. Erwarte häufige Probleme mit kognitiver Defusion und wende Methoden an, um sie zu erkennen und zu beheben.
Sitzung 4: Achtsamkeit, Selbst und Kontakt mit dem gegenwärtigen Moment
  1. Mach dir Übungen mit geschlossenen Augen aus, die du in deine Arbeit einbauen kannst.
  2. Mach mal ein paar Beispiele, wie du bei deinen Klienten das Bewusstsein für das „beobachtende Selbst“ fördern kannst.
Sitzung 5: Werte & Handeln
  1. Unterscheide zwischen den ACT-Konzepten von Werten und Zielen.
  2. Passe die ACT-Techniken an, damit sie bei Jugendlichen besser funktionieren.
Sitzung 6: Psychologische Flexibilität
  1. Erkläre, wie man ACT in Kurzzeittherapien und -situationen anpassen kann.
  2. Überleg dir, wie du deinen Klienten helfen kannst, den größten Nutzen aus der Expositionstherapie im Rahmen des ACT-Paradigmas zu ziehen.

Übersicht

Überblick über die Akzeptanz- und Commitment-Therapie

  • Die sechs Kernprozesse von ACT definieren
  • Red mal über die Behandlungstechniken, die bei ACT verwendet werden.

Zurückgezogenes Kundenrollenspiel

  • Schau mal, warum Metaphern für Kunden nützlich sein können.
  • Konzentrier dich positiv darauf, wozu die Therapie da ist.
  • Wie man mit dem Desinteresse des Kunden an Gefühlen und Emotionen umgeht

Abschließende Worte vom Moderator

  • Wie man eine Einverständniserklärung macht
  • Ansätze, um mit dem Prozess des „sich dem Kampf stellen“ umzugehen

Urheberrecht: 01.01.2007