Vollständige Kursbeschreibung


Bindung & Selbstregulierung: Tools, um positives Verhalten von innen heraus zu fördern

Hast du schon mal das Gefühl gehabt, dass du so viel Zeit mit Aufmerksamkeits- oder Verhaltensproblemen verbringst, dass deine Therapie- oder Bildungsziele darunter leiden? Wenn Kinder in ihren Emotionen, Gedanken oder ihrem Verhalten aus dem Gleichgewicht geraten, können sie einfach nicht mehr sinnvoll an Aufgaben teilnehmen.  Und während manche Kinder innerhalb von Sekunden einen Wutanfall (oder anderes resistentes Verhalten) bekommen, dauert es viel länger, bis sich die Situation so weit beruhigt hat, dass das Kind wieder kooperieren kann. Bis dahin hast du schon viel wertvolle Lernzeit verloren. 

Stell dir jetzt mal vor, du hättest eine Reihe praktischer Strategien parat, um mit schwierigen Verhaltensweisen bei Kindern umzugehen.

Schau dir Kathryne Cammisa, MHE, OTR/L, an, wie sie dir Schritt für Schritt Strategien zeigt, die dir und den Kindern, mit denen du arbeitest, helfen, ihr Verhalten positiv zu verändern. Lerne und übe schnelle Techniken, die deine aktuellen Maßnahmen doppelt so effektiv machen. Hol dir Tricks in deinen Werkzeugkasten, die die Therapie produktiver und lustiger machen, und lerne gleichzeitig, wie du Kindern helfen kannst, emotionalen Reaktionen zu widerstehen und ihre Selbstregulierungsfähigkeiten zu verbessern, um ihre allgemeine Funktionsfähigkeit zu steigern. 

Infos zum Programm

Ziele

  1. Erkläre, wie der Bindungsstil die Selbstregulierung von Kindern beeinflusst und wie sich das auf ihr Verhalten und Lernen auswirkt.
  2. Erzähl mal, wie Angst und Stress bei Kindern auf die Nerven und die Gesellschaft wirken.
  3. Mach dir Strategien zurecht, die Kindern unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen Fähigkeiten helfen, sich selbst zu regulieren.
  4. Zeig Techniken, die das Nervensystem von Kindern beruhigen, wie zum Beispiel abwechselnde Muskelanspannung und progressive Muskelentspannung.
  5. Entwickle Maßnahmen wie soziale Geschichten, Videomodellierung, Achtsamkeit, Visualisierung und Affirmationstechniken, um positives Verhalten bei Kindern zu fördern.
  6. Entwickle und setz Programme um, um mit verschiedenen schwierigen Verhaltensweisen bei Kindern umzugehen, wie Wutanfälle, sensorische Probleme und Schlaf- und Ausscheidungsprobleme.
  7. Nutze Techniken zur Verhaltensänderung, um schwierige Verhaltensweisen bei Kindern zu reduzieren.

Übersicht

Die Neurobiologie der Regulierung

  • Bindung & Wie Beziehungen das Gehirn beeinflussen 
  • Spiegelneuronen
    • Therapeutische Implikationen und Techniken
  • Oxytocin
    • Therapeutische Implikationen und Techniken
  • Bindungsstile und wie sie dein Verhalten beeinflussen
  • Verbundenheit und Einstimmung zur Unterstützung und Stärkung therapeutischer Beziehungen
  • Therapeutischer Einsatz von Selbst bei schwierigen Kindern

Auswirkungen von Angst und Stress auf die Selbstregulierung

  • Stressreaktionsmuster als Überlebensstrategien
  • Auswirkungen von Stress auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit
  • Angst & Hirnforschung
  • Von Kampf, Flucht und Erstarrung zu Ruhe und Verdauung für besseres Lernen
  • Schnelle Stresskiller für Kinder

Strategien zur Unterstützung und Aufrechterhaltung der Selbstregulierung

  • Entwicklungsverlauf der Selbstregulierung
  • Strategien für jede Phase 
  • Gerüst: Kinder von ihrem aktuellen Stand zum nächsten Level bringen

Das Nervensystem beruhigen

  • Techniken für Babys bis junge Erwachsene
  • Kurze Entspannungspausen
  • Formale Entspannungsstrategien
  • Stressabbau-Workshop: Übungen für Leute mit leichteren bis schwereren Beeinträchtigungen

Kinder stärken und motivieren, damit sie emotional unabhängig werden

  • Wirkungsvolle Maßnahmen für positives Verhalten von innen heraus
    • Achtsamkeit
    • Soziale Geschichten
    • Videomodellierung
    • Visualisierung
    • Affirmationen
    • Vertrauen aufbauen
    • Entwicklung von Selbstständigkeit und innerer Motivation

Techniken zum Umgang mit schwierigen Verhaltensweisen

  • Minimieren oder beseitigen: 
    • Wutanfälle
    • Probleme beim Ausscheiden
    • Schlafstörungen  
    • Essstörungen 
    • Übergänge  
    • Sinnesprobleme

Verhaltenstechniken für effektive Interventionen nutzen

  • Positive Disziplin 
  • Alternativen zur Bestrafung
  • Allmähliche Gewöhnung, um die Toleranz zu steigern
  • Selbstmanagement, um Kinder zu stärken

Labor für Selbstregulierung und Problemlösung

  • Fallstudien, um das Gelernte mit deinen Fällen zu verbinden

Zielgruppe

  • Ergotherapeuten
  • Ergotherapie-Assistenten
  • Sprachtherapeuten
  • Sonderpädagogen
  • Allgemeinbildende Lehrer
  • Schulverwalter
  • Pädagogische Hilfskräfte
  • Physiotherapeuten
  • Physiotherapeutische Assistenten
  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Schulpsychologen
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Fallmanager
  • Krankenschwester
  • Andere helfende Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von 0 bis 21 Jahren arbeiten

Urheberrecht: 23.04.2020

Yoga für sensorische, motorische und Regulationsfähigkeiten bei Kindern mit Autismus, ADHS, Down-Syndrom und Zerebralparese: Tools, um Kinder von außen nach innen zu stärken

Hast du Probleme, das Interesse und die Mitarbeit von Kindern zu gewinnen, die Schwierigkeiten mit motorischen Fähigkeiten, sensorischer Verarbeitung oder Verhaltens-/Emotionsproblemen haben, während deiner Therapiesitzungen oder in deinem Unterricht?

Schau dir Kathryne Cammisa, MHE, OTR/L, an, wie sie dir zeigt, wie stark und positiv Yoga auf die Kids wirken kann, mit denen du arbeitest und die mit sensorischer Verarbeitung, motorischer Koordinationsschwäche, neurologischen Störungen, ASD, ADHS, emotionalen/verhaltensbezogenen Problemen und Lernstörungen zu kämpfen haben.

Du lernst, wie du Posen und Techniken in deinen Unterricht oder deine Praxis einbauen kannst, egal wie viel Yoga-Erfahrung du hast. Mit praktischen Übungen, Fallstudien und Videos bist du nach dieser Sitzung bestens gerüstet, um einfache, lustige und effektive Techniken anzuwenden, die die körperlichen, sensorischen und Selbstregulierungsfähigkeiten der Kinder verbessern, mit denen du in der Therapie oder im Unterricht arbeitest!

Infos zum Programm

Ziele

  1. Sag den Leuten die Therapieziele, die die fünf Teile einer ausgewogenen Yoga-Praxis abdecken.
  2. Mach Yoga-Posen/Techniken, um deine Kraft, Balance und Beweglichkeit zu verbessern.
  3. Such dir Yoga-Posen/Techniken aus, um deine Selbstregulierung und deine sozialen und emotionalen Fähigkeiten zu verbessern.
  4. Entwickle einfache, ausgewogene Yoga-Übungen für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.
  5. Passe Yoga-Posen und -Techniken an verschiedene Umgebungen, Fähigkeiten und Altersstufen an.
  6. Nenn mal die 5 Teile einer ausgewogenen Yoga-Praxis.

Übersicht

Yoga-Posen und Techniken für: Autismus-Spektrum-Störung

  • Atemübungen für mehr Achtsamkeit und Selbstkontrolle
  • Posen, um das Nervensystem zu beruhigen und zu entspannen
  • Partnerposen zur Förderung der Zusammenarbeit zu zweit
  • Meditation zur Stärkung der Aufmerksamkeit
  • LAB: Techniken üben
Übungen für Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADHS)
  • Atemübungen zur Beruhigung des Nervensystems
  • Übungen zur Zentrierung, um die Aufmerksamkeit zu fokussieren und das Energieniveau zu senken
  • Konzentration durch Balance und Übungen zur Stärkung der Körpermitte
  • Entspannung für Körper und Geist
  • Meditation, um die Aufmerksamkeit zu verbessern
  • LAB: Techniken üben
Verhaltens- und emotionale Probleme
  • Mit Widerstand umgehen
  • Tipps zum Umgang mit Kindheitstraumata, Missbrauch und Vernachlässigung
Entwicklungskoordinationsstörung
  • Atemübungen, um sich besser konzentrieren zu können
  • Förderung der motorischen Planung durch aufeinanderfolgende Posen
  • Entspannung gegen Stress
  • LAB: Techniken üben
Besondere Bedürfnisse: Zerebralparese & erhöhter Muskeltonus
  • Atemübungen für mehr Achtsamkeit und zur Stärkung des Zwerchfells
  • Dehnbare Beuger/Adduktoren für mehr Bewegungsfreiheit und Flexibilität
  • Dehn deine Oberschenkelmuskeln für eine bessere Haltung
  • Entspannung für mehr Körperbewusstsein
  • Meditation zur Unterstützung der Konzentration und der visuell-motorischen Fähigkeiten
  • LAB: Techniken üben
Down-Syndrom & niedriger Muskeltonus
  • Atmen, um das Nervensystem zu beleben
  • Aktivitäten zur Körperwahrnehmung
  • Posen zur Stärkung der Rumpfmuskulatur
  • Meditation für Konzentration und Achtsamkeit
  • LAB: Techniken üben
Yoga-Spiele
  • Körperbewusstsein
  • Kreativität
  • Dankbarkeit
  • Vertrauen und Zusammenarbeit
  • Ruhige Spiele
  • Zuhören und Konzentration
  • Partnerposen
  • LAB: Techniken üben
Passe Yoga an verschiedene Altersgruppen und Umgebungen an
  • Babys, Kleinkinder und Vorschulkinder, Schulkinder
  • Klinik, Klassenzimmer, Zuhause

Zielgruppe

  • Ergotherapeuten
  • Ergotherapie-Assistenten
  • Sprachtherapeuten
  • Sonderpädagogen
  • Allgemeinbildende Lehrer
  • Schulverwalter
  • Pädagogische Hilfskräfte
  • Physiotherapeuten
  • Physiotherapeutische Assistenten
  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Schulpsychologen
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Fallmanager
  • Krankenschwester
  • Andere helfende Fachkräfte, die mit Kindern im Alter von 0 bis 21 Jahren arbeiten

Urheberrecht: 24.04.2020

Autismus-Spektrum-Störung, ADHS, Zerebralparese und klinische virtuelle Realität (VR): Neue Technologien zur Behandlung von sensomotorischen Beeinträchtigungen

Virtual Reality (VR) hat sich mittlerweile in vielen Bereichen der Beurteilung, Behandlung und Rehabilitation von Kindern und Erwachsenen als echt nützliches Tool erwiesen!

Komm mit Albert „Skip” Rizzo auf eine Reise, wo er dir zeigt, wie VR-Technologie kontrollierbare, multisensorische, interaktive 3D-Reizumgebungen schafft und gleichzeitig klinische Bewertungs- und Interventionsmöglichkeiten bietet, die mit herkömmlichen Methoden nicht möglich sind. Diese Sitzung zeigt Beispiele dafür, wie VR bei einer Reihe von Gesundheitsproblemen im Kindesalter eingesetzt werden kann, darunter Autismus-Spektrum-Störungen, ADHS, Zerebralparese, sensomotorische Beeinträchtigungen und vieles mehr! Die Fähigkeit von VR, emotional bewegende und kognitiv ansprechende Erfahrungen zu schaffen, macht das Wissen über ihre Verwendung in der klinischen Versorgung für Ärzte des 21. Jahrhunderts unverzichtbar!

Infos zum Programm

Ziele

  1. Verteidige die Gründe für den Einsatz von VR bei der Beurteilung und dem Training kognitiver, motorischer und psychologischer Gesundheitszustände bei Kindern, einschließlich solcher mit Autismus, ADHS, Zerebralparese und sensomotorischen Beeinträchtigungen. 
  2. Erkläre, wie die neuesten Fortschritte bei der Entwicklung virtueller Menschen in der Klinik genutzt werden können, um medizinisches Personal zu schulen und für verschiedene Anwendungen mit Patienten, wie zum Beispiel das Training sozialer Kompetenzen. 
  3. Unterstütze die Idee, VR bei der Beurteilung und Reha von vielen verschiedenen Krankheiten einzusetzen, wie zum Beispiel Phobien, PTBS, Alzheimer, Schlaganfall und Suchterkrankungen. 
  4. Such dir technische Anwendungen für den Einsatz in der Kinderklinik nicht nur nach bestimmten Funktionen aus, sondern auch danach, welche Vorteile und welchen Mehrwert sie bieten können.

Übersicht

Einführung in die virtuelle Realität (VR) 

  • Definitionen und Begründungen 
  • Eintauchen und Interaktivität 
  • Theoretische/praktische Gründe für klinische VR 
Neue Tools für die klinische Behandlung, Ausbildung und Forschung – Fallbeispiele 
  • VR bei der Beurteilung und Behandlung kognitiver, motorischer und psychologischer Funktionen  
    • Autismus, ADHS, Zerebralparese und sensorisch-motorische Beeinträchtigungen
  • VR-Expositionstherapie bei Angststörungen und PTBS  
  • VR-Ablenkungsmethoden zur Schmerzbehandlung und zur Linderung von Beschwerden 
  • VR-Motorik und Bewertung der kognitiven Funktionen sowie Reha 
  • Intelligente virtuelle Menschen für Rollenspiel-Training, um soziale Kompetenzen zu verbessern und Beziehungen aufzubauen 
  • Einschränkungen der Forschung und mögliche Risiken 
Die Zukunft der klinischen virtuellen Realität über die gesamte Lebensspanne hinweg! 
  • Technologie 
  • Kosten 
  • Marktplatz 
  • Wachsende klinische und wissenschaftliche Gemeinschaft 

Zielgruppe

  • Zugelassene klinische/psychologische Berater 
  • Sozialarbeiter 
  • Psychologen 
  • Sprachtherapeuten 
  • Ergotherapeuten 
  • Ergotherapie-Assistenten 
  • Physiotherapeuten 
  • Physiotherapeutische Assistenten 
  • Lehrer/Schulpersonal 
  • Schulverwalter 

Urheberrecht: 08.03.2021