Vollständige Kursbeschreibung
Gabor Maté: Masterclass „Compassionate Inquiry“: Ein wirkungsvoller Ansatz zur Heilung von Angstzuständen, Suchterkrankungen, ADHS und vielem mehr
Infos zum Programm
Ziele
- Finde heraus, wie du Klienten dabei helfen kannst, durch körperbasierte Achtsamkeit Zugang zu ihren grundlegenden emotionalen Zuständen zu finden.
- Wende eine Technik an, die deinen Klienten hilft, neue und gesündere Wege zu finden, mit ihren inneren Erfahrungen umzugehen.
- Unterscheide, wie man frühe traumatische Ereignisse aus der Kindheit und unbewusste Gefühlszustände aufdecken kann.
- Überlege dir, wie du eine tiefere therapeutische Präsenz entwickeln kannst, indem du unbewusste Muster und Prozesse bewusst machst, die die Symptome des Klienten verschlimmern.
- Schau dir an, wie sich Kindheitstraumata auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden im Erwachsenenalter auswirken.
- Zeig, wie du Kunden mit einem Mind-Body-Ansatz dazu bringst, sich voll und ganz auf das Hier und Jetzt einzulassen.
Übersicht
SESSION 1: Eine Einführung in Compassionate Inquiry mit Gabor Mate
In dieser Sitzung erklärt Gabor Mate, der Begründer von Compassionate Inquiry, gemeinsam mit Rich Simon, wie sich sein Ansatz von anderen Formen der Psychotherapie unterscheidet und welche Kernkomponenten seine Arbeit mit jedem einzelnen Klienten leiten. Außerdem gibt er einen Überblick darüber, welche Art von Arbeit du Gabor in den kommenden Sitzungen bei der Arbeit beobachten wirst.
SESSION 2: „Ich kann einfach nicht aufhören“: Mit Compassionate Inquiry Suchtverhalten überwinden
In dieser Sitzung lernen wir Elizabeth kennen, die eine lange Suchtgeschichte hinter sich hat, bereits 21 Entgiftungs- und 5 Therapiezentren durchlaufen hat und immer wieder rückfällig wird. Schau zu, wie Gabor ihr hilft, sich selbst auf eine neue Art und Weise zu sehen, indem er die Kernprinzipien von Compassionate Inquiry anwendet.
SESSION 3: „Ich muss mich schützen“: Compassionate Inquiry in missbräuchlichen Beziehungen
In dieser Sitzung lernen wir Joanne kennen, die Schuldgefühle hat, weil sie ihren Bruder wegen seines suchtbedingten Verhaltens von sich gestoßen hat. Sie hadert damit, wie sie eine Beziehung zu ihm aufrechterhalten und sich gleichzeitig schützen kann, ohne sich schuldig zu fühlen. Sieh dir an, wie Gabor sie behutsam dabei begleitet, dieses Problem neu zu betrachten und es in dieser einen Sitzung zu lösen.
SITZUNG 4: „Warum passiert mir das?“: Mit „Compassionate Inquiry“ die Ursache von Angst und Panik aufdecken
In dieser Sitzung arbeitet Gabor mit Eleni, die nach einer komplizierten Erkrankung unter starken Angstzuständen, Derealisation und Panikattacken leidet. Auch wenn diese Erkrankung inzwischen behoben ist, hat sie ihr Selbstverständnis tiefgreifend beeinflusst. Sie fühlt sich jetzt verletzlich und verängstigt, und Gabor hilft ihr in dieser kurzen Sitzung dabei, die Ursache ihrer Angst zu erkennen und Wege zu finden, wie sie diese lösen kann.
SESSION 5: „Es ist okay, abzuschalten“: Die geheime Sprache von ADHS im Compassionate Inquiry
In dieser Sitzung arbeitet Gabor mit Renee, die mit lebenslangen Schwierigkeiten aufgrund von ADHS zu ihm kommt – und mit den Schuldgefühlen und der Scham, die oft damit einhergehen, weil sie das Gefühl hat, ständig abzuschalten und Dinge zu verpassen. Dies ist ein Thema, mit dem Gabor oft arbeitet und über das er geschrieben hat – schau hier zu, wie er kreativ wird und einen völlig anderen Ansatz wählt, um ihr mit Compassionate Inquiry dabei zu helfen, ADHS und Selbstkritik zu überwinden.
Zielgruppe
- Psychologen
- Ärzte
- Suchtberater
- Berater
- Sozialarbeiter
- Ehe- und Familientherapeuten
- Krankenschwestern
- Andere Fachleute für Verhaltensgesundheit
Urheberrecht:
31.01.2020
Psychedelika in der modernen Heilung
Infos zum Programm
Ziele
- Schau dir die Unterschiede zwischen verschiedenen psychedelischen Substanzen und ihre möglichen Anwendungen in der Therapie an.
- Schau dir mal an, wie man eine psychedelische Sitzung mit Kunden einführt und vorbereitet.
- Überleg dir nach der Sitzung, wie du das, was du auf deiner psychedelischen Reise erlebt und gelernt hast, in dein Leben integrieren kannst.
Übersicht
Vier Konzepte für den therapeutischen Einsatz von Psychedelika
- Umgebung und Rahmenbedingungen
- Die wichtigsten Faktoren: Umgebung und Rahmenbedingungen
- Die 1960er Jahre: Der Vorstoß für Psychedelika bei der Behandlung psychischer Erkrankungen
- Erfahrungen in dein Leben einbauen
- Psychedelische Erlebnisse sind an sich nicht transformativ.
- Veränderung kommt mit Integration
- Erwartungen vs. Erfahrung
- Erwartungen stehen der Erfahrung im Weg
- Was war das für eine Erfahrung?
- Neugierige Einstellung
Psychedelika & Schmerz
- Die Überzeugung, dass man mit Schmerzen nicht klarkommt
- Lerne, mit Schmerzen umzugehen
- Sich in einem sicheren, geschützten Umfeld fühlen
- Mit sich selbst in Verbindung treten
Kulturelles Phänomen der 1960er Jahre & Psychedelika
- Vietnamkrieg, Rassismus, „Trau niemandem über 30“
- Der Konsum von Psychedelika bei jungen Erwachsenen führt zu einer „Zauberlehrling“-Situation
- Unterdrückung der psychedelischen Forschung
Erstellung von Retreats
- Fokus auf Einrichtung und Integration
- Mehr Selbstbewusstsein & Selbstreflexion
- Eine gemeinsame Gemeinschaft schaffen
Psychedelische Drogen
- Ayahuasca
- Ketamin
- MDMA
- Psilocybin
- Psychedelika: Der Königsweg ins Unterbewusstsein
Fragen und Antworten; Vorstellung von Andrew Tatarski (Zentrum für optimales Leben)
Zielgruppe
- Psychologen
- Ärzte
- Suchtberater
- Berater
- Sozialarbeiter
- Ehe- und Familientherapeuten
- Krankenschwestern
- Andere Fachleute für Verhaltensgesundheit
Urheberrecht:
23.03.2019
Der Mythos der Normalität in einer verrückten Kultur
Infos zum Programm
Ziele
- Schau dir mal das aktuelle Modell der verhaltensorientierten Erziehung an und zeig, wie es die Entwicklung des kindlichen Gehirns stört, wenn man die Bindung nicht fördert.
- Schau mal, wie die Anpassungsfähigkeit in der frühen Kindheit das Erwachsenenalter beeinflusst und zu mehr Problemen mit der psychischen Gesundheit, medizinischen Problemen und Drogenmissbrauch bei Erwachsenen führt.
- Mach klar, wie wichtig es ist, bei der Behandlung von Klienten ein traumainformiertes Verständnis zu haben und zu erkennen, dass viele der Probleme, mit denen Klienten in der Psychotherapie und medizinischen Behandlung kommen, auf Traumata zurückzuführen sind.
- Überleg mal, wie körperliche und psychische Krankheiten natürliche Folgen einer Lebensweise sind, die den echten Bedürfnissen des Menschen nicht gut tut, und wie die Behandlung über die Symptome hinausgehen muss, um die Ursachen der Störungen aus einer biopsychosozialen Perspektive anzugehen.
Übersicht
Einschränkungen des medizinischen Modells
- Zunahme von Drogenüberdosierungen, Krankheiten und psychischen Problemen in der Gesellschaft
- Körper und Geist als getrennte Einheiten
- Individuen, die voneinander getrennt sind
- Menschen als von ihrer Umgebung getrennt
- Medizinisches Modell = Individuelle Biologie
- Sucht als persönliche Entscheidung oder genetische Veranlagung
Zwischenmenschliche Biologie
- Biopsychosoziales Modell
- Die gesellschaftliche Epidemie der Einsamkeit
- Eine Gesellschaft, die Isolation und Einsamkeit schafft
- Menschliche Bedürfnisse & Stressfaktoren
Gesellschaftliche Verleugnung menschlicher Bedürfnisse
- Verhaltensorientierte Erziehung
- Nichtbefriedigung von Bindungsbedürfnissen
Gehirnentwicklung
- Wie die Umgebung die Entwicklung des Gehirns beeinflusst
- Wie sich die Erfahrungen in der frühen Kindheit auf das Erwachsenenalter auswirken
- Wie gut die Interaktion mit den Eltern die psychische und geistige Entwicklung beeinflusst
Trauma
- Kindheitstraumata erkennen
- Trauma-informierte Betreuung
Zielgruppe
- Psychologen
- Ärzte
- Suchtberater
- Berater
- Sozialarbeiter
- Ehe- und Familientherapeuten
- Krankenschwestern
- Andere Fachleute für Verhaltensgesundheit
Urheberrecht:
22.03.2019