Vollständige Kursbeschreibung
Janina Fishers integrativer Ansatz zur Traumabehandlung
Infos zum Programm
Übersicht
Modul 1: Janina Fishers integrativer Ansatz zur Traumabehandlung: Eine Kombination aus IFS, sensomotorischem Ansatz, Achtsamkeit, Psychoedukation und mehr.
- Einleitende Bemerkungen
- Ein kurzer Überblick über die moderne Geschichte der Behandlung von PTBS
- Ein integrativer Ansatz zur Traumabehandlung
- Das Erbe des Traumas und wie es geheilt wird
- Das Modell der strukturellen Dissoziation in der Traumatherapie
- Der adaptive Wert von Symptomen
Modul 2: Wie sich Traumata im Körper festsetzen und was man dagegen tun kann
- Einleitende Bemerkungen
- Klinische Videodemonstrationen
- Die Natur traumatischer Erinnerungen als implizit und somatisch
- Interventionen Internal Family Systems Ansatz
- Psychoedukative Maßnahmen im Bereich des somatischen Gedächtnisses durch Validierung und Normalisierung
Modul 3: Sich mit dem Thema Suizid auseinandersetzen durch Parts-Arbeit:
- Einleitende Bemerkungen
- Umgang mit gleichzeitig auftretenden Traumata und Suchterkrankungen
- Umgang mit gleichzeitig auftretenden Traumata und Suizidalität
- Die fünf Hauptkomponenten des strukturellen Dissoziationsmodells verstehen
- Selbstmordgedanken bei Trauma-Überlebenden als frühe Bewältigungsstrategie neu deuten
- Die Anwendung des „Un-Blending“ aus Internal Family Systems Behandlung traumatischer Symptome
Modul 4: Klienten dabei helfen, ihre Schutzmechanismen sicher abzulegen und die Folgen von Traumata zu verarbeiten
- Einleitende Bemerkungen
- Wie man aktuelle traumatische Symptome mit Kindheitstraumata in Verbindung bringt
- Umgang mit traumatischen Auslösern verstehen
- Somatisches Gedächtnis bei Trauma-Überlebenden
- Arbeiten mit regressiven Zuständen und „Kindanteilen“
- Eine neue Definition von „Selbstliebe“
Modul 5: Arbeit mit einem traumatisierten Paar
- Einleitende Bemerkungen
- Therapeutische Herausforderungen bei der Arbeit mit Traumata in einer intimen Beziehung
- Wie Traumata eine intime Beziehung sabotieren können
- Die Arbeit mit einem Paar, bei dem beide Partner bereits individuelle traumatische Erfahrungen gemacht haben und in der Beziehung selbst Traumata vorliegen
- Konflikte in einer Partnerschaft verstehen und neu betrachten
- Sich in intimen Beziehungen selbst beruhigen können
Ziele
- Nenne drei Arten, wie sich traumatische Erinnerungen bei einem Klienten mit PTBS äußern
- Sensomotorische Maßnahmen in die Behandlung einbauen, um die Symptome von PTBS bei Klienten zu verringern.
- Beziehe Internal Family Systems in die Behandlung ein, um die PTBS-Symptome bei Klienten zu lindern.
- Wende psychoedukative Prinzipien an, um die Symptome einer PTBS bei Klienten zu lindern
- Erläutere das Konzept des „impliziten Gedächtnisses“ und beschreibe dessen Rolle bei posttraumatischen Belastungsstörungen
- Unterscheide die Merkmale der Reaktionen „Kampf“, „Flucht“, „Erstarrung“, „Angriff“ und „Unterwerfung“
- Erläutere die Rolle von Suizidgedanken als Anpassungsstrategie an traumatische Ereignisse
- Wende sensomotorische und Internal Family Systems bei Trauma-Überlebenden an
Zielgruppe
- Psychologe
- Suchtberater
- Berater
- Sozialarbeiter
- Ehe- und Familientherapeuten
- Krankenschwestern
- Andere Fachleute für Verhaltenswissenschaften
Urheberrecht:
27.08.2019
BONUS: Chronische Suizidalität und selbstzerstörerisches Verhalten
Infos zum Programm
Ziele
- Ermittle die körperlichen Auswirkungen von Selbstmordgedanken und -impulsen für die Zwecke der Psychoedukation.
- Untersuche, welche Rolle Suizidalität beim Überleben oder bei der Bewältigung eines Traumas spielt.
- Nenne die drei grundlegenden Schritte des Fisher-Risikobewertungstools.
- Nenne körperorientierte Interventionen, die das Gefühl der Klienten stärken können, unerträgliche Emotionen zu bewältigen.
- Entwickle gemeinsame Lösungen für Risikosituationen.
Übersicht
Die Herausforderungen im Umgang mit Suizidalität und selbstzerstörerischem Verhalten
- Zusammenhang zwischen Suizidalität/Selbstverletzung und traumatischen Erlebnissen in der Vergangenheit
- Suizidalität als Überlebensstrategie
- Die Neurobiologie von Suizidalität und Selbstverletzung
Risikobewertung: Sicher, weniger sicher und unsicher
- Ideenfindung versus Impuls
- Hilfe statt Bestrafung
- Einfache Tools zur Risikobewertung
Suizidalität und selbstzerstörerisches Verhalten als dissoziative Symptome
- Anwendung des Modells der strukturellen Dissoziation
- Borderline-Persönlichkeitsstörung und dissoziative Symptome
- Mehr Sicherheit durch den Umgang mit Suizidalität als Teil der Persönlichkeit
Zielgruppe
- Psychologen
- Ärzte
- Suchtberater
- Berater
- Sozialarbeiter
- Ehe- und Familientherapeuten
- Krankenschwestern
- Andere Fachleute für Verhaltensgesundheit
Urheberrecht:
23.03.2019
BONUS: Sicherheit schaffen bei Paaren mit starken Konflikten – ein nonverbaler Ansatz
Infos zum Programm
Zielgruppe
Psychologen, Suchtberater, Berater, Sozialarbeiter, Ehe- und Familientherapeuten, Krankenschwestern und andere Fachleute für Verhaltensgesundheit
Ziele
- Ermittle die klinischen Auswirkungen einer desorganisierten Bindung in der Paartherapie.
- Beschreibe sensomotorische Methoden, die sich in die psychotherapeutische Praxis integrieren lassen, um Spannungen in Paarbeziehungen abzubauen.
Übersicht
Was macht ein „unbeständiges“ Paar aus?
- Frühe Bindungen, Traumata und spätere Beziehungen
- Überlebensreaktionen zur Selbstverteidigung werden durch eine wahrgenommene Bedrohung ausgelöst
- Die Hemmung des präfrontalen Kortex nimmt ihnen die Fähigkeit zur Perspektivübernahme
Die Volatilität verringern, indem man Paaren hilft, ohne Worte zu kommunizieren
- Ihre körperlichen Reaktionen auf den anderen beobachten
- Das Bewusstsein für die Rolle von Auslösern stärken
- Regulierung des Nervensystems und der körperlichen Anspannung
- Sensorimotorische Psychotherapie
- Mit Gesten und Bewegungen neue Wege im Umgang mit Konflikten und Reaktionsmustern einüben
Urheberrecht:
24.03.2018