Vollständige Kursbeschreibung


Somatische Therapie für intime Beziehungen: Trennung, Verrat, Trauma und mehr durch den Körper heilen

Lerne, wie du mit körperbasierten Strategien Klienten mit Beziehungsproblemen helfen kannst, die wahre Ursache des Problems zu erkennen, Brüche zu reparieren, konstruktive Lösungen zu finden und sich emotional und sexuell wieder näherzukommen. Hinter den Worten kommunizieren zwei Nervensysteme über Tonfall und Körpersprache. Wenn Paare emotional aufgeladen sind oder sich verschließen, liegt das daran, dass sie sich bedroht fühlen, entweder durch etwas in ihnen selbst oder durch etwas zwischen ihnen und ihrem Partner. Ihr Nervensystem schaltet sich ein, um sie zu schützen. Dieses Schritt-für-Schritt-Training vermittelt dir die somatischen Interventionen, die du brauchst, um die „Sprache des Körpers” zu verstehen, bei den ersten Anzeichen einer Gefahr durch das Nervensystem effektiv einzugreifen und wirkungsvolle somatische Interventionen einzusetzen, um die Therapie voranzubringen und deinen Klienten zu der tiefen Heilung zu verhelfen, die sie suchen.

Infos zum Programm

Zielgruppe

  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Psychotherapeuten
  • Therapeuten
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Suchtberater
  • Fallmanager
  • Ärzte
  • Krankenschwestern
  • Andere Fachleute für psychische Gesundheit

Übersicht

Modul 0: Einführung in den Kurs

Modul 1: Wie zwei Nervensysteme zusammenarbeiten: Eine neue Sichtweise auf die Arbeit an Beziehungen

  • Was uns das Nervensystem über Beziehungsdynamiken verraten kann
  • Drei Prinzipien der Polyvagaltheorie, die für die Arbeit mit Beziehungen wichtig sind
  • Praktische Übung: Den Einfluss von polyvagalen Zuständen erkennen
  • Das implizite Gedächtnis durch körperbasierte Interventionen freischalten

Modul 2: Körperbasierte Interventionen in Paartherapiesitzungen einbauen

  • Live-Demo: Wie man eine auf Körper und Geist ausgerichtete Paarsitzung startet
  • Wie man ein Gespräch zwischen zwei Nervensystemen in Gang bringt
  • Wie man Spiegelung aus der Perspektive des Nervensystems lehrt
  • Fähigkeitsdemonstration: Spiegeln
  • Demonstration während der Sitzung: Wie man Spiegeln in einer Dyade lehrt

Modul 3: Die Sprache des Körpers lernen und Maßnahmen für Körper und Geist, um Beziehungen zu reparieren und zu heilen

  • Was uns der Körper sagen kann, was Worte nicht können
  • Die Sprache des Körpers verstehen • Ein Leitfaden für körperbasierte Übungen zur Verbesserung deiner Beziehungen
  • Vier Maßnahmen, um die Regulierung zu vereinfachen und eine Schließung zu vermeiden
  • Demonstrationen während der Sitzung: Drei Paare zeigen körperbasierte Interventionen.
  • Fallbeispiel: Gedächtnisrekonsolidierung

Modul 4: Vollständige Sitzungsdemo

Modul 5: Körperlich bedingte sexuelle Probleme in Beziehungen

  • Was jeder Therapeut über Sex und Sexualtherapie wissen sollte
  • Bewertung und Beurteilung
  • Wie emotionale Gesundheit deine sexuellen Beziehungen beeinflusst
  • Häufige Themen in der Sexualtherapie
  • Fallbeispiele

Einschränkungen der Forschung und mögliche Risiken

Ziele

  1. Erkläre, wie der Ablauf einer Paartherapie-Sitzung die Regulierung des Nervensystems unterstützen kann.
  2. Nenn mal drei Zustände des Nervensystems nach Stephen Porges' Polyvagaltheorie.
  3. Zeig mal, wie du Kunden in einer Sitzung dabei helfen kannst, einen ventralen Vagus-Zustand der Nervensystemregulation zu erreichen.
  4. Nenn mindestens vier Fragen, die man für die therapeutische Untersuchung nutzen kann, indem man die körperlichen Aspekte einbezieht.
  5. Zeig zwei Strategien, mit denen du effektiv eingreifen kannst, wenn Kunden in einem Zustand der Über- oder Untererregung feststecken, um ihnen zu helfen, wieder zu einem ausgeglicheneren Nervensystem zurückzufinden.
  6. Probier mal zwei Methoden aus, bei denen man sich auf Körperempfindungen konzentriert, um Paaren dabei zu helfen, die verletzlichen Gefühle zu erkennen, die der Grund für ihren Konflikt sind.
  7. Beschreib mal eine somatische Technik für Paare, die ihre sexuelle Beziehung verbessern wollen.

Urheberrecht: 01.02.2024

Den Körper in die Therapie einbeziehen: Klinische Instrumente aus den Bereichen Beziehungsreparatur und Somatic Experiencing

Wenn es darum geht, die natürlichen Ressourcen der Klienten für die Heilung von Traumata zu nutzen, ist der Körper ein super wichtiges Werkzeug. Er speichert nicht nur Infos über unsere frühen Bindungserfahrungen, sondern zeigt auch die Anzeichen epigenetischer und transgenerationaler Einflüsse. Der Körper zeigt, wie sich Traumata negativ auf Beziehungen zu Freunden, Partnern, Kollegen und Angehörigen auswirken. Aber Forschung und Erfahrung zeigen, dass Traumaverhalten nicht in Stein gemeißelt ist. Basierend auf den neuesten Erkenntnissen aus den Bereichen Somatic Experiencing und Neuroplastizität vermittelt dir diese Aufnahme ein dynamisches Instrumentarium körperorientierter Ansätze zur Behandlung früher Entwicklungstraumata und hilft dir dabei, Klienten bei der Verbesserung der Regulation ihres Nervensystems und der Wiederherstellung von Beziehungen zu unterstützen. Du wirst Folgendes erkunden:

  • Die neurophysiologischen und verkörperten Grundlagen gesunder Beziehungen
  • Wie du in deiner Arbeit ein lebendiges Gefühl von Resilienz und Ganzheitlichkeit schaffen kannst
  • Wie implizites Gedächtnis unsere körperlichen und psychischen Reaktionen auf Traumata und Genesung beeinflusst
  • Drei Techniken, um mit dem autonomen Nervensystem zu arbeiten und sich von Traumata und Überforderung zu erholen

Infos zum Programm

Ziele

  1. Schau dir mal die Konzepte der Bindungstheorie, der Interozeption und des Toleranzfensters bei der Behandlung von psychischen Traumata und posttraumatischen Belastungsstörungen an.
  2. Schau dir mal die Theorie an, dass traumatische Erinnerungen hauptsächlich im impliziten Gedächtnis gespeichert werden.
  3. Entwickle einen Behandlungsprozess, der auf dem Ansatz des Somatic Experiencing zur Traumabehandlung basiert, und rede über die Risiken und Grenzen.
  4. Übe drei Techniken, um mit dem autonomen Nervensystem zu arbeiten und dich von Traumata und Überforderung zu erholen.

Übersicht

  • Einführung in die Zyklen von Bruch und Reparatur in Bindungsbeziehungen, zwischenmenschliche Neurobiologie aus somatischer Perspektive
  • Somatische Erfahrung und das Toleranzfenster im autonomen Nervensystemmodell
  • Einführung von Tools zur Verfolgung und Stabilisierung, die auf Interozeption basieren
  • Einsatz von Interozeption in Modellen zur Beziehungswiederherstellung mit Demonstration
  • Schau dir die Bindungstheorie mal aus physiologischer Sicht an.
  • Spiegelnde Intervention bei Bindungsstörungen

Zielgruppe

  • Psychologen
  • Ärzte
  • Suchtberater
  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Kunsttherapeuten
  • Krankenschwestern
  • Andere Fachleute für Verhaltensgesundheit

Urheberrecht: 03.11.2022

Paartherapie trifft auf Sexualtherapie: Auf dem Weg zu einem integrierten Ansatz

Man kann Paaren nicht wirklich zu mehr Intimität verhelfen, ohne die sexuelle Seite ihrer Beziehung zu checken. Aber meistens kümmern sich Therapeuten, die sich auf Bindung konzentrieren, weniger um Sexualität und umgekehrt. Diese Aufnahme dreht sich um ein Gespräch zwischen zwei Therapeuten mit unterschiedlichen Ansätzen, die ihre Sicht auf effektive Wege zur Bewältigung von Belastungen darlegen, die die sexuelle Erfüllung in modernen Beziehungen beeinträchtigen können. Du wirst die zunehmende Verbreitung nicht-traditioneller Paare erkunden, die Kink, Polyamorie und offene Beziehungen praktizieren. Entdecke, wie du einen ganzheitlicheren Ansatz für Paare entwickeln kannst, indem du: 

  • Sexualitätsthemen in die emotionsfokussierte Paartherapie einbauen 
  • Erkennen von Bindungsproblemen, die die Sexualität eines Paares stark beeinflussen können 
  • Paare dabei unterstützen, ein Sexualleben mit oder ohne sexuelles Verlangen aufzubauen 

Infos zum Programm

Ziele

  1. Überleg dir, wie du Themen rund um Sexualität in die EFT-Paartherapie einbauen kannst. 
  2. Schau dir Bindungsprobleme an, die die Sexualität eines Paares beeinflussen können. 
  3. Finde heraus, wie du Paaren helfen kannst, ein Sexualleben mit oder ohne sexuelles Verlangen aufzubauen.

Übersicht

  • Schau mal, wie du Themen rund um Sexualität in die EFT-Paartherapie einbauen kannst. 
    • Reden darüber, wie man die Kommunikation und Verbindung zwischen Paaren als sicheren Rahmen verbessern kann, um Themen rund um Sexualität zu integrieren.  
  • Erkenne Bindungsprobleme, die die Sexualität eines Paares beeinflussen können. 
    • Vortrag darüber, wie man eine relationale Sexualanamnese macht, einschließlich der Identifizierung von Bindungswunden, die mit der Sexualität von Erwachsenen zusammenhängen. 
  • Erkläre, wie man Paaren dabei helfen kann, ein erfülltes Sexualleben zu entwickeln, egal ob sie Lust haben oder nicht. 
    • Diskussion über umfassende Modelle der sexuellen Reaktion, bei denen sexuelles Verlangen nicht unbedingt nötig ist. 

Zielgruppe

  • Berater
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Psychotherapeuten
  • Therapeuten
  • Ehe- und Familientherapeuten
  • Suchtberater
  • Fallmanager
  • Ärzte
  • Krankenschwestern
  • Andere Fachleute für psychische Gesundheit

Urheberrecht: 19.03.2021